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Stellungnahme des Parteipräsidenten

zu den Abstimmungen vom 14. Juni 2026

Die Ergebnisse der eidgenössischen Abstimmungen zeigen, dass die Bevölkerung konkrete Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit erwartet. Themen wie Wohnen, Infrastruktur, Fachkräftemangel und Sicherheit beschäftigen die Menschen und verlangen nach tragfähigen Lösungen. Die Mitte nimmt diesen Auftrag ernst und setzt sich weiterhin für pragmatische und mehrheitsfähige Wege ein.

Auch das Resultat in Schötz ist bemerkenswert: Bei einer Stimmbeteiligung von 59 Prozent wurde die Nachhaltigkeitsinitiative mit 1068 zu 709 Stimmen angenommen. Dieses Ergebnis kann als Auftrag verstanden werden, Wachstum vorausschauend zu gestalten und die vorhandenen Ressourcen verantwortungsvoll zu nutzen. Dazu gehören genügend Wohnraum, eine leistungsfähige Infrastruktur, die bessere Nutzung des inländischen Arbeitskräftepotenzials sowie eine Wirtschaft, die auf Qualität und Wertschöpfung setzt.

Die Zustimmung zur Revision des Zivildienstgesetzes zeigt zudem das Vertrauen der Bevölkerung in die bestehenden Institutionen. Das klare Schötzer Resultat von 1088 zu 660 Stimmen unterstreicht den Wunsch nach Sicherheit und Stabilität. Gleichzeitig wird deutlich, dass auch die Bedeutung eines starken Zivildienstes anerkannt wird. Nun gilt es, die Zukunft der Dienstpflicht so weiterzuentwickeln, dass Armee, Bevölkerungsschutz und Zivildienst langfristig auf genügend engagierte Menschen zählen können.

Auch die kantonale Vorlage wurde in Schötz deutlich angenommen. Mit 991 zu 625 Stimmen sprach sich die Bevölkerung für den neuen Gerichtsstandort aus. Das Resultat zeigt, dass eine moderne, effiziente und zukunftsgerichtete Justiz breite Unterstützung geniesst.

Herzlichen Dank allen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, die von ihrem demokratischen Mitspracherecht Gebrauch gemacht haben.